Im Schuljahr 2016/17 setzt sich unser Elternbeirat aus folgenden Eltern zusammen:
Klasse 1a:       Tatjana Naumann und Anna Fondermann (stv. Vorsitzende)
Klasse 1b:       Annette Breitfeld und Jasmin Blum
Klasse 2a:       Martina Kiefer und Simone Lichtenthaler
Klasse 2b:       Susanne Gertler, Tanja Hengesbach und Irina Schuhr
Klasse 3a:       Isolde Pietsch und Bernd Güldener (Vorsitzender)
Klasse 3b:       Steffen Mietk und Julia Schulze Steinen
Klasse 4a:       Katja Töppich, Petra Wefels-Wissmann und Nadine Huber
Klasse 4b:       Katrin Huss und Tanja Biernoth
Herr Güldener als Vorsitzender und Frau Fondermann als Stellvertreterin wurden in der 1. Sitzung des Elternbeirats am 19.10.2016 wieder- bzw. neu gewählt. Für die Schulkonferenz wurden neben den beiden vorgenannten noch Frau Naumann und Frau Schuhr als Vertreterinnen (Ersatzvertreter: Herr Mietk) gewählt


Liebe Eltern,
in den folgenden Zeilen wollen wir Ihnen unser gemeinsames Verständnis von der an unserer Schule praktizierten Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern in möglichst übersichtlicher Form darstellen.
 

Die Klassenpflegschaft

„Die Klassenpflegschaft ist das Herzstück der Elternbeteiligung an der Schule.“ (Quelle: Elterninfo für gewählte Elternvertreterinnen und Elternvertreter 2016 / 2017) Spätestens sechs Wochen nach Unterrichtsbeginn trifft sich die Klassenpflegschaft (früher auch „Elternabend“ genannt), zu ihrer ersten Sitzung.
Die Elternvertreter*innen
Auf dem ersten Klassenpflegschaftsabend, der an unserer Schule zentral festgelegt wird, werden zwei Elternvertreter*innen pro Klasse gewählt. Diese laden zukünftig zu den Pflegschaftsabenden ein, die mindestens einmal pro Schulhalbjahr (oder bei Bedarf) stattfinden. Sie legen in Absprache mit dem/der Klassenlehrer/in die Tagesordnung (Schulgesetz §56) fest. Ein Muster finden Sie demnächst auf unserer Homepage.
Die Elternvertreter*innen vertreten die Interessen der Eltern ihrer Klasse. Gibt es Anliegen aus der Elternschaft, die die Klasse betreffen, werden sie mit dem/der Klassenlehrer/in besprochen oder auf dem Pflegschaftsabend diskutiert.
Es ist keine Aufgabe der Elternvertreter*innen, Einzelinteressen von Eltern zu vertreten. Solche sollten diese selbst mit dem/der Klassenlehrer/in besprechen. Bei Bedarf können auch Elternvertreter*innen oder der/die Elternbeiratsvorsitzende zu Rate gezogen werden. Anliegen von Eltern dürfen nur mit deren Einverständnis mit dem/r Klassenlehrer/in besprochen werden. Auch über (Probleme von) Kinder(n) darf nur mit dem Einverständnis der Eltern gesprochen werden.

Die Elternvertreter*innen berichten auf den Pflegschaftsabenden über Ergebnisse und Termine aus den Elternbeiratssitzungen (s. u.).
Aufgaben der Elternvertreter*innen
Die meisten Klassenaktivitäten werden von dem/der Klassenlehrer/in geplant. Dieser/Diese bittet ggf. um Unterstützung bei der Organisation oder um Begleitung.
Beispiele: Ausflüge, Klassenfeste, Projekte, …
Daneben gibt es weitere Aufgaben, die die Elternvertreter*innen wahrnehmen:
•    Einrichten und Führen einer Klassenkasse: In diese wird von den Eltern ein gewisser Betrag (wird auf dem Pflegschaftsabend festgelegt) eingezahlt
o    Ggf. Bestimmung eines Kassenwarts
o    Verwendung der Klassenkasse wird mit den Eltern in der Klasse beschlossen. Sie kann z. B. genutzt werden für Geschenke, Aktionen der Klasse, Besuch im Staatstheater, kleine Unterrichtsmaterialien für BK/TW (Sticknadeln, Pinsel, usw.)
o    Kuchenverkauf zur Aufbesserung der Klassenkasse
•    Organisation der jährlichen Pflege des Schulgartens (nach Plan, siehe letzte Seite)
•    Organisation und Ausrichten der Abschlussfeier in der 4. Klasse
Zum Thema „Geschenke für Lehrer*innen“ müssen wir auf die gesetzlichen Bestimmungen hinweisen:
http://www.schulaemterbw.de/servlet/PB/show/1265500/Belohnungen%20und%20Geschenke.pdf
•    „Die Lehrkraft darf keine Belohnungen oder Geschenke in Bezug auf ihr Amt annehmen (§ 89 Landesbeamtengesetz, § 3 Abs. 3 TV-L). Ausnahmen bedürfen der Zustimmung. Zuständig für die Entscheidung ist nach § 2 S. 1 Nr. 35 der Beamtenrechtszuständigkeits-verordnung die Schulleiterin bzw. der Schulleiter.“
•    Allgemeine Maßstäbe: „Eine feste Wertgrenze, bis zu der Geschenke angenommen werden dürfen, lässt sich nicht angeben. Maßgeblich ist vielmehr in welcher Situation und von wem die Lehrkraft ein Geschenk erhält. Entscheidend ist, ob dadurch der Eindruck entstehen kann, dass das Geschenk Einfluss auf eine Amtshandlung nehmen könnte.“ Private Geschenke dürfen einen Betrag von 5 Euro nicht übersteigen, Bastel-Geschenke sind immer zulässig.



Der Elternbeirat

Die Elternvertreter*innen aller Klassen bilden den Elternbeirat der Schule.
Der Elternbeirat ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Schule. Wir legen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.
Rechte und Aufgaben des Elternbeirats
Die Rechte und Aufgaben des Elternbeirats sind gesetzlich geregelt (§ 57 Schulgesetz Baden-Württemberg). Damit der Elternbeirat seine Aufgaben wahrnehmen kann, ist die Schulleitung verpflichtet, den Elternbeirat zu unterrichten und die notwendigen Auskünfte zu geben.
Aufgaben des Elternbeirats:
•    Interessen der Eltern gegenüber der Schule zu vertreten und Anteilnahme der Eltern am Schulleben zu fördern
•    Wünsche und Anregungen der Eltern, die von allgemeiner Bedeutung sind, zu beraten und an die Schule weiterzuleiten
•    Anliegen der Schule den Eltern nahezubringen und das Verständnis der Eltern für diese Anliegen zu fördern
•    Für die Belange der Schule gegenüber Schulaufsicht, Schulträger und Öffentlichkeit einzutreten, soweit die Mitverantwortung der Eltern es verlangt
•    Bei Jugendschutz und Freizeitgestaltung mitzuwirken, soweit sie das Leben der Schule berühren
•    Störungen der Schularbeit beseitigen helfen, die durch Mängel der äußeren Schulverhältnisse verursacht sind
•    Die Schule bei grundlegenden Angelegenheiten (z. B. Schulversuche, Schulerweiterung) zu beraten
•    Bei Maßnahmen, die von allgemeiner Bedeutung für das Schulleben sind, von der Schulleitung angehört zu werden
•    Die Festlegung der schuleigenen Stundentafel im Rahmen der Kontingentstundentafel und die Entwicklung schuleigner Curricula im Rahmen des Bildungsplanes zu beraten



Die Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das gemeinsame Organ der Schule. Der Schulkonferenz gehören der/die Schulleiter/in als Vorsitzende/r und der/die Elternbeiratsvorsitzende als stv. Vorsitzender an. Dazu kommen noch jeweils drei Vertreter*innen der Lehrer*innen und der Elternvertreter*innen.
Die Aufgaben der Schulkonferenz ergeben sich aus dem §47 Schulgesetz und können dort nachgelesen werden.
Förderverein Freunde und Förderer der Schule im Lustgarten e. V.
An unserer Schule gibt es einen sehr aktiven Förderverein, der sehr gut mit dem Elternbeirat kooperiert. So kann man viele Eltern-Aktivitäten an unserer Schule nicht immer genau dem Elternbeirat oder dem Förderverein zuordnen, da vieles in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt wird.
Nachstehend haben wir einige Beispiele aufgeführt, die durch den Förderverein und / oder Elternbeirat unterstützt oder initiiert werden:
•    Unterstützung bei Projekten/Projekttagen der Schule
•    Unterstützung und Ausrichtung von thematischen Elternabenden
•    Regelmäßige Treffen mit der Schulleitung, um Informationen auszutauschen (Elternbeiratsvorsitzende/r und Schulleitung)
•    Weiterleitung von Informationen an die Eltern über die Elternvertreter
•    Mitorganisation und Mitausrichtung von Sportfesten, Wandertagen
•    Planung und Ausrichtung eines Elternkaffees am Einschulungstag für die Eltern der Erstklässler
•    Organisation der Schulgartenaktionen (siehe Organisationsblatt)
•    Bewirtung bei der Schulanmeldung
•    Adventskranz binden
•    Backaktionen zu verschiedenen Anlässen initiieren
•    u. v. m.

 
Regelmäßige Pflege des Schulgartens

Die Anlage des Schulgartens hat fast 10.000 Euro gekostet, diese Investition gilt es zu erhalten und zu pflegen.
Den Schlüssel für das Tor und für die Garage gibt es im Schulsekretariat.
Zu beachten:
•    Steckdosen und Wasseranschluss befinden sich am Feuerwehrgebäude
•    Kabeltrommel, Freischneider, Gartengeräte stehen in der Gartenhütte (offen)
•    Der „Kaiseracker“ wird von der Schulgarten-AG bearbeitet, keine Pflege notwendig
    Klasse / Monat    Klasse / Monat    Klasse / Monat
Verantwortung    4a / September    4b / Oktober    3a / November
Verantwortung    3b / März    2a / April    2b / Mai
Verantwortung    1a / Juni    1b / Juli    
Ständig anfallende Arbeiten:
•    Rasen mähen; (Rasenmäher steht in der Garage)
•    Pflanzflächen vom Unkraut befreien
•    Wegeflächen vom Unkraut befreien (Fugenkratzer oder altes Messer mitbringen) und scharf abfegen
•    Feuerstelle reinigen;
•    Sitzfläche im Eck sauber halten (Unkraut, Splittfläche rechen, Wildwuchs am Zaun entfernen)
•    Gartenhütte ausräumen, durchfegen und wieder einräumen
•    ggf. Rückschnitt von Gehölzen und Stauden
Zusätzliche Arbeiten:
•    April:     Pflanzflächen und Rasenflächen mit einem Volldünger (z.B. Blaukorn) düngen
        Bierbankgarnituren aus der Garage holen und unter die Pergola räumen
        Regentonnen wieder anschließen; ggf. Dachrinnen säubern
•    November:    Bierbankgarnituren in die Garage zurück räumen
            Regentonnen entleeren und Hahn öffnen


Für Fragen, Hinweise und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Kirsten Krauss            Bernd Güldener
Schulleiterin                Elternbeiratsvorsitzender