Die Ergebnisse einer im Frühjahr 2012 durchgeführten Umfrage unter unseren Schülerinnen und Schülern ergaben, dass sich 15 % unserer Schüler in den Pausen verbal oder körperlich bedroht fühlten. Dieser Prozentsatz erschien uns als Schule zu hoch und wir sahen Handlungsbedarf.  

Weiterlesen

Ausgehend von unserem Leitbild haben wir unser Sozialcurriculum entwickelt.
Unsere Ziele, die aufeinander aufbauen, sind, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Gefühle besser wahrnehmen und erkennen, dass sie Gefühle anderer wahrnehmen und darauf eingehen, dass sie mit Provokationen umgehen und „cool“ bleiben, dass sie Grenzen setzen und Grenzen akzeptieren und schließlich, dass sie achtsam miteinander umgehen.

Weiterlesen

Die allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg sind zur Durchführung der Selbst-und Fremdevaluation verpflichtet. Neben regelmäßig durchgeführtem „Individualfeedback“ zu Unterrichts-und Lernklima evaluieren wir in Abständen die soziale Kompetenz unserer Schule. Das Landesinstitut für Schulentwicklung führte die Fremdevaluation an unserer Schule im Mai 2013 durch.  

Weiterlesen

Konzept und Hintergrund

  • Das Präventionskonzept "stark.stärker.WIR" für Schulen in Baden-Württemberg wurde als Konsequenz aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen entwickelt. Es gibt Schulen für ihre Präventionsarbeit einen Rahmen, der hilft, die Vielfalt der Maßnahmen, Programme und Projekte aufeinander abzustimmen und flexibel an den jeweiligen Bedarf anzupassen.

Ziele des Konzepts

  • Schule ist ein Raum, in dem die Würde und Gesundheit jeden Einzelnen geachtet werden.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte fühlen sich sicher; ihre Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten sind gestärkt.
  • Präventionsarbeit an Schulen erfolgt nicht punktuell, sondern nachhaltig, zielgerichtet und systematisch

Kennzeichen des Konzepts

  • zielt in erster Linie auf die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen sowie auf eine positive Grundhaltung zum Leben (Förderung von Resilienz).
  • umfasst die Bereiche Gewalt- und Suchtprävention und Gesundheitsförderung.
  • muss gleichzeitig auf drei sozialen Ebenen verankert sein: schulische Ebene, Klassenebene, individuelle Ebene.
  • bezieht alle am Schulleben beteiligten Personengruppen ein: Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern.
  • ist mit der Präventionsarbeit anderer Institutionen vernetzt.
  • ist Teil der Schulentwicklung.