Judo Schnupperstunden

In Kooperation mit dem TSV Palmbach fanden am 09. und 16. März klassenweise Schnupperstunden für die insgesamt 160 Grundschüler statt.

Zu Beginn erklärte der Judo-Trainer, Andi Windhab vom TSV Palmbach, nur kurz worum es beim Judo geht. Dann durften die Schüler selbst ausprobieren und miterleben, was Judo ist. Werfen, Bodenkampf, aber vor allem auch richtiges Fallen - alles Techniken, die beim Judo zum Einsatz kommen. Beim japanischen Kampfsport, der übersetzt in etwa „sanfter Weg“ bedeutet, geht es aber um mehr als nur körperliches Training. Neben den körperlichen Aspekten stehen die sogenannten Judo-Werte im Mittelpunkt: Ziel dieser ist es, im Rahmen des Sports einen respektvollen Umgang miteinander zu schaffen und Werte wie Höflichkeit und Hilfsbereitschaft auch über den Sport hinaus in den Alltag zu tragen. Die Schnupperstunden an der Schule im Lustgarten waren für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Judo im Schulsport miterleben zu können, begeisterte die Kinder.


Judo ist japanisch und bedeutet wörtlich übersetzt „sanfter Weg“. Im Zentrum des Sports steht der gemeinsame Einsatz von Körper und Geist und der respektvolle Umgang miteinander. „Siegen durch Nachgeben“ und „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ sind Grundprinzipien des Judo. Ursprünglich wurde Judo vor allem zur Selbstverteidigung trainiert - heute liegt der Fokus mehr auf dem Sport. Im Training werden mit Partnern Wurf-, Fall-, und Bodentechniken eingeübt. Es gibt auch internationale Wettkämpfe im Judo, sogar bei Olympia!
Judo eignet sich besonders als Kampfsport für Kinder und Jugendliche, da der Fokus darauf liegt, den Partner zu besiegen ohne ihn zu verletzen. In Kombination mit der Vermittlung der Judo-Werte wirkt der Sport so gewaltpräventiv und trägt dazu bei ein Verantwortungsgefühl und Selbstsicherheit zu entwickeln.